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Riesen-Bärenklau
Auch als Herkulesstaude oder Herkuleskraut bekannt
In der gesamten Plfanze (auch im Wurzelsystem) sind photosensibilisierende Furanocumarine enthalten, die nach Hautkontakt bei anschließender Bestrahlung durch Sonnenlicht phototoxische Reaktionen hervorrufen.
Bei empfindlichen Menschen genügt bereits ein einfacher Kontakt mit der Oberfläche der Blätter. Die Reaktionen zeigen sich in Rötungen, Hautentzündungen, Reizungen und in schlimmen Fällen in einer Wiesengräser Dermatitis, die sich mit entzündlichen, schmerzhaften Blasenbildungen äußert.
Diese können großflächig sein und Verbrennungen ersten Grades hervorrufen. Die Hautreizungen beziehungsweise Blasen können wochenlang anhaltende nässende Wunden verursachen und mit anhaltenden Pigmentveränderungen einhergehen. Auch Fieber, Schweißausbrüche und Kreislaufschocks können die Folge des Umgangs mit der Pflanze sein.

Unter Umständen können Reaktionen auch wenige Tage später durch dann auf die betroffene Haut einstrahlendes Sonnenlicht ausgelöst werden.
An heißen Tagen werden zudem Furanocumarine von der Pflanze an die Umgebung abgegeben, und es kann bereits bei einem längeren Aufenthalt unmittelbar neben den Pflanzen zu den oben beschriebenen Erscheinungen oder auch zu Atemnot kommen. Ausgasende Furanocumarine können eine (bis zu drei Wochen anhaltende) akute Bronchitis verursachen.

Bei Arbeiten mit dem Rasenmäher oder beim Abhacken der Pflanze kann der Pflanzensaft auch durch die Kleidung hindurch Schwierigkeiten bereiten.
Herkunft und Verbreitung
Der Reisen-Bärenklau stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wird daher auch als Kaukasischer Bärenklau bezeichnet. Die Pflanze ist im Garten, in Parks, an Straßenrändern, in Bach- und Flusstälern sowie auf Brachen anzutreffen und kann dort die heimische Vegetation verdrängen. Sie besitzt dekorative Fruchtstände die oft als Zierde verwendet werden. Die reifen Dolden werden zu diesem Zweck transportiert, wodurch der Mensch zur Ausbreitung beiträgt. Der Riesen-Bärenklau ist inzwischen in ganz Mitteleuropa und in Teilen Nordamerikas verbreitet und zählt dort zu den Neophyten. Aufgrund seiner guten Aussamung wurde er schnell zu einer Plage und bildet in kürzester Zeit Bestände, die sich nur schwer entfernen lassen.
Gegenmaßnahmen
 Nach Kontakt mit Pflanzen kann es hilfreich sein, schattige Orte aufzusuchen und die betroffenen Kontaktstellen mit Wasser und Seife zu reinigen.
Es ist zu empfehlen, nach einem Hautkontakt mit der Pflanze einen Arzt aufzusuchen

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